Hummel und die Treppe

 

Wir haben an unserem Haus 3 kleine Stufen bis zum Eingang. Genau diese nutzt Hummelchen eifrig um ihr „Treppengefühl“ zu trainieren.

Mir klappt das oft ein bissel zu gut, wie der Blitz düst die junge Dame, rein in die Stube und wieder raus. Die Türen, wir haben derer 2, stehen derzeit immer offen, damit Hummel bei Bedarf sofort nach draußen kann ´, um ihr „Geschäft“ zu erledigen. Das klappt mittlerweile auch in 99% der Fälle- stolzbin.

Abends trage ich die „Kleine“ einzeln nach oben in unser Schlafzimmer, wo alle unsere Hunde mit uns zusammen nächtigen. Jeder hat seinen eigenen Schlafplatz und wir unser Bett! Hummel hat , solange sie noch nicht sicher „stubenrein“ ist einen Nylonschlafkennel ( die Marke zum „Reinwachsen“)

Keuchend komme ich mit „Hummelchen“ oben an und überlege, wie lange das noch gut geht.

Am nächsten Abend, nach dem Tierarztbesuch mit Waage , zwinker, ziehe ich Hummel ihr Geschirr an um sie vorsichtig die Treppe hochzuführen. Tja, da hab ich die Rechnung wohl ohne unser Fräulein Oberschlau gemacht, sie guckt kurz zu mir hoch , setzt sich in Gang und trippelt wie selbstverständlich alleine weiter die Stufen hoch.

Morgens allerdings, leine ich Hummel dann doch mal lieber am Geschirr an, bevor sie mir den Abflug die Treppe hinunter macht! Höchst interessiert schauen 4 Hundeaugenpaare zu , Hummel begrüßt alle fröhlich und trippelt wie immer mutig auf die Treppe zu. Ich mache es mir mal einfach, schicke das Quartett voraus und siehe da , eifrig , aber doch vorsichtig tapst sie die steile Treppe hinterher . Uff- das wäre geschafft, das Treppengitter wird wieder geschlossen, denn nun ist der Anfang gemacht und bei Hummel kann man sicher sein, dass sie es sonst auch alleine versuchen will!