Kleine intelligente Hummel

 

Logischerweise kannte Hummel ihren Namen noch nicht so wirklich. Jedes Mal für mich wieder eine neue Erfahrung, man steht im Raum, ruft „Hummel“ und nichts passiert, lach.

Blitzartig musste ich an den Züchter von Hummel denken, mit einer kleinen Futterdose hatte er gerappelt und alle Welpen damit blitzartig wieder in ihren Freilauf gebracht, aha!

Also kleine Dose mit Futter gefüllt, gerappelt und gleichzeitig „Hummel“ gerufen, es klappt, wie ein kleiner Torpedo kommt die Fleckenmaus angedüst und bekommt natürlich sofort ihre Belohnung.

Nach einem Tag und zig Wiederholungen der Prozedur, braucht es die Futterdose nicht mehr, Hummel kennt ihren Namen und saust auch aus dem hintersten Winkel zu Fraule, die zwar keine Futterdose mehr hat, dafür aber immer irgendwelche tollen Leckerchen oder auch ein geliebtes Spielzeug.

Nach jedem Spielen, jedem Fressen und wirklich jedem noch so kurzen Schlaf wird die kleine Maus nach draußen gebracht , damit sie Pipi oder ihr Häufchen machen kann. So wirklich sicher ist es in den ersten 2 Wochen vielleicht noch nicht, ein oder zwei kleine Missgeschicke sind dabei schon einmal passiert, aber von Fraule dabei erwischt und sofort nach draußen gebracht, zeigt es so langsam aber sicher eine deutliche Gewöhnung.

Sie lernt unheimlich schnell und so erstaunt es mich jetzt auch nicht, dass sie, als die Türen alle geschlossen waren ( sonst standen sie immer auf, um die Kleine blitzartig rauslaufen lassen zu können) sich vor die Tür setzt und laut fordernd piepst- soll sie etwas Pipi machen wollen? Also Tür auf und schon rennt Hummel zu „ihrer“ Pipistelle- fein gemacht kleine Maus! Schon erstaunlich wie begeistert ein erwachsener Mensch wegen eines „Draussenpfützchens“ sein kann.

Sitz ist, wie bei jedem kleinen Welpen, eine der leichtesten Übungen: Man nehme einfach den Futtenapf halte ihn leicht über den Kopf des Welpen und schon sitzt die kleine Dame, zunächst natürlich noch mit dem welpenüblichen Milchtritt , den man, wenn man das denn mag , auch zum „gib Pfötchen“  üben kann. Wir mögen das nicht, keiner meiner Hunde muss „Pfötchen geben“ da bin ich eigen-lach!

Nach einigen , in den ersten Tagen bestimmt 20 mal pro Tag „Sitz“ braucht es auch weder Napf noch Leckerli hochhalten und die junge Dame sitzt gespannt bei dem Kommando- fein gemacht kleine Hummel.

Auch „Platz“ braucht bei ihr kaum Tricks- ich lasse sie absitzen, füttere sie mit einem großen Leckerchen, damit sie schön lange gesessen hat, bevor das Kommando „Platz „ kommt. Hierbei führe ich ein neues großes Leckerchen von ihrer Nase nach unten und sage „Platz“ ohne weitere Hilfe , legt sich Hummel ab, bekommt ihr Lecker und ich achte darauf , wann sie es vertilgt hat um gleich „auf „ zu sagen. Sie soll gar nicht erst lernen , sich von alleine aus dem „Platz“ zu bewegen.

Beim „Fußlaufen“ hab ich mich wieder umgewöhnen müssen, kitzekleine Stückchen Würstchen geschnippelt, da mein  Mäuslein sonst zu lange kauen muss und ein flüssiges , kurzes „Beifußlaufen“ sonst nicht möglich ist. Freudig hopst sie neben mir her ,schaut gespannt und pfiffig zu mir hoch , wann das nächste Wurststückchen folgt. Sicher ist das noch nicht gefestigt, dazu braucht es viele weiter Übungen, aber für den Anfang zeigt das Mäuslein, sehr viel Freude und Lerneifer bei den Übungen

 

 

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